Das Meer ruft

Das Meer ruft

Dort wo die Brandung schäumt
Und im rauen Wind die Möwen fliegen,
wo die Muscheln auf dem Sande liegen,
dort hat mein Herz sich hin geträumt.

Der salzige Duft der alles umfängt,
begleitet jeden Schritt am Strand,
doch was keiner dabei bedenkt,
ist das schöne, weite Dünenland.

Gräser die sich im Winde wiegen
Und ihre Hälse zur Sonne biegen,
gehen am Ufer Hand in Hand
und stehen sicher im weichen Sand.

Ein Ort, der die Träume weckt,
ein Reich, das voll Leben steckt,
halt es fest und führ es fort,
nimm es in deinen Träumen
mit an einen fernen Ort.

-

Ein Traum wird wahr,
denn die See ist nah.
Morgen wird der Ruf ganz laut
Und ich werde freudig springen
Und ganz sicher auch ein Liedchen singen.
Den morgen geht es an den Strand,
ins heiß geliebte Dünenland.
Ich springe und tanze im Sonnenschein
Denn dort werde ich lachend sein
Eine Woche heißt es dann,
bin ich an meinem Strand und wann?
Gleich in der frühe geht es los
Die Freude ist über groß
Doch nun wird es Zeit ins Bett zu gehen,
denn morgen wird meine Tante vor der Türe stehen.

Ich wünsche euch allen eine Gute Nacht
Und auf dass auch ihr euren Träumen Flügel macht.

Eluin

(22. September 2007 00:20)

Träume brauchen Flügel (G12)

Träume brauchen Flügel

Wie so oft sitze ich grübelnd über dem Schreibtisch. Fast täglich Versuche ich zu schreiben und meine zahlreichen Ideen in Worte zu fassen. Doch wie so oft will es mir nicht gelingen. Immer wieder versuche ich an einer meiner Roman-Ideen weiter zu schreiben, doch kaum ein Wort will seinen Weg auf ’s Papier finden.
Täglich nagt dabei die Gewissheit an mir. So werde ich niemals meinen Traum erreichen ein Schriftsteller zu werden. Vielleicht als Hobby. Hier und da eine Idee notieren, einen Anfang verfassen, einen Handlungsablauf nieder schreiben, dem einen oder anderen zu lesen geben und dann schleunigst wieder in die Schublade damit.
„Ist das wirklich alles was du willst? Willst du wirklich für die Schublade schreiben? Willst du immer alle enttäuschen, indem du nie weiter schreibst?“
Traurig blicke ich auf das Papier vor mir. Wollte ich dies wirklich, oder war es nicht mein Traum all die Geschichten zu schreiben, die ich gerne lesen wollte und sie mit anderen zu teilen?
„Na siehst du! Warum verfolgst du dann deinen Traum nicht?“
Ja, Warum eigentlich nicht? Irgendwann schreibe ich einfach nicht weiter und ich weiß nicht weshalb. An Ideen mangelt es mir nicht. Da habe ich für jedes meiner Projekte genügend. Doch warum schreibe ich sie dann nicht nieder?
„Weil du zu faul bist! Schlicht und einfach zu faul!“
„Zu faul? Wie bitte? Aber ich tue doch jeden Tag so viel und wenn ich aus der Uni komme, bin ich einfach zu ko aber… Moment! Wer redet da eigentlich mit mir und lauscht meinen Gedanken?“
„Ähm… Ich bin.. Na gut, ok, ich zeig mich ja schon!“
Wie aus dem Nichts erschien eine kleine Fee auf meinem Etui und ließ die Beine herab baumeln.
„W… wer bist du?“
„Hmpf. Eine Fee natürlich!“ Das kleine Wesen verzog den Mund und stemmte die Hände in die Hüften.
„Nun sag mir nicht du erkennst keine Feen! Du schreibst und liest doch fast nur phantastisches in magischen Welten!“
„Äh, verzeih. Klar weiß ich, dass du eine Fee bist. Aber warum?“
„Warum Was? Warum ich hier bin? Warum ich weiß was du denkst? Warum du mich sehen kannst?“
„Alles.“ Verwirrt zwinkerte ich und schloss dann für einen Augenblick die Augen. Tatsächlich. Da hockte eine kleine Fee auf meinem Etui und grinste mich frech an.
„Was glaubst du, warum du mich sehen kannst?“
„Weil du es so willst?“
„Genau! Hey, der Kandidat hat 100 Punkte!“
„Toll.“ Zerknirscht verzog ich das Gesicht. Ich wollte meine Schreibblokade lösen und verquatschte mich stattdessen mit einer kleinen niedlichen Fee. Halt! Fee? Schreibblokade?
„Moment, sag mal, bist du vielleicht hier um mir bei meinem Problem zu helfen?“
„Richtig!“ Die Elfe sprang auf, flatterte mit ihren schillernden Flügeln und zwinkerte mir zu.
„Aber“
„Kein aber! Wieso müsst ihr immer Worte wie ‘eigentlich’, ‘aber’ und ‘das kann ich nicht’ benutzen? Wenn du so ein paar Worte streichst und endlich das tun würdest, was du dir am meisten wünscht, dann würden deine Träume auch endlich Flügel bekommen!“
Träume Flügel? Oh wäre das schön! Wenn ich fliegen könnte, dann würde ich die ganze Welt bereisen. Ich wäre im einen Moment hoch im Norden und würde die Polarlichter tanzen sehen und im nächsten Augenblick könnte ich am Strand sitzen und dem Klang der Wellen lauschen… Wenn ich doch nur Flügel hätte!
„Verdammt! Du hast doch schon längst diese Flügel!! Du musst nur endlich umdenken und diese auch nutzen!“
„Aber wie?“
„Streich endlich ein paar Worte aus deinem Wortschatz! Und vor allem eine gewisse grammatikalische Form!“
„Häh?“
Man konnte der kleinen Fee richtig ansehen, wie ihr der typische Tropfen aus Mangas am Gesicht vorbei glitt. – Ich wollte ja verstehen, nur irgend wie bin ich wohl zu verbohrt!
„Da! schon wieder! Was sucht denn dieses wohl im Satz? Und weshalb schreibst du wollte und nicht will?“
„Hmm?“
„Nun, streich erstmal so Worte wie ‘wohl’, ‘aber’, ‘eigentlich’, und sämtliche Konjunktivformen wenn du über dich, dein leben und deine Zukunft nach denkst!“
Da ist was dran. Solche Worte drücken doch nichts anderes als Zweifel aus und will ich wirklich dauernd an mir und meinen Fähigkeiten zweifeln? Nein. Eigentlich nicht! Und genau dieses eigentlich sagt es doch aus. Ich will es nicht. Aber warum tue ich es dann?
„Siehst du? Du kommst dem Ganzen schon näher. Werf deine Zweifel über Board! Du hast es nicht nötig zu zweifeln! So wirst du nie fliegen können! Zweifel sind schwere Steine, sie halten dich am Boden fest und lassen dich nicht in die Lüfte steigen.“
„Ja schon, aber,… Wie werde ich sie los?“
„Hihi“, kichernd stupste mich die Elfe an der Nase und schwebte wieder zurück auf ihr Etui. „Ich werde es dir zeigen. Schließe die Augen und lass dich von mir führen!“

… Spürst du den Wind, wie er deine Nase kitzelt? Riechst du das Salz, dass er mit sich trägt? Hörst du das Rauschen der Brandung? Das Kreischen der Möwen? Du weißt, du bist am Meer. Dein Herz und alles in dir sehnt sich nach den Dünen… den Pflanzen der Salzwiesen. Du möchtest über den weichen Sand rennen. Das Wasser spüren, wie es in sanften Wellen die Muscheln und deine Füße kühlt. Die Weite. Der Horizont! Die Sonne! Du willst spüren, dass du endlich diesen Ort erreicht hast! Willst ihn sehen. Nein, was sage ich? Du willst ihn leben! So lebe das Meer! Werde eins mit ihm! Gestatte deinem Herzen zu fliegen und endlich seine Flügel auszubreiten!…

„Oh ja! Das Meer! Wie gerne würde ich doch für ein paar Tage dahin fahren. – Aber wie immer fehlt das Geld dazu!“
„Dann flieg doch einfach dahin! Breite deine Flügel aus und laufe mit Jalen über den Strand in der Nebelbucht. Spüre was sie spürt und mache es zu einem Teil von dir! Jalen ist ein Teil von dir!“
„Aber…“
„Kein aber! Wirf endlich deine Zweifel über Board!“
„Ich bin doch noch Lange nicht gut genug, um meine Ideen in ein gescheites Werk umzuwandeln!“
„Wie willst du dich denn verbessern wenn du niemals deine Ideen in Angriff nimmst und beginnst sie zu verwirklichen?“
Irgendwie hatte die kleine Fee da recht und ich wusste dies auch ganz genau! Doch warum kann ich diese Zweifel nicht einfach über Board Werfen und los legen?
„Weil sie sich in dir fest gebissen haben! Mach dich weniger schmackhaft und glaube an deine Ideen, Träume und Wünsche! Spring am Anfang nur ein kleines bisschen, bis du bald von ganz allein mit den Flügeln schlägst und in die Wolken empor schwebst, immer der Sonne entgegen.“
Puh! Das ist viel und schwer!
„Nein, eigentlich nicht!“
„Menno du lies ja schon wieder alles mit!“
„Das ist mein Job! Leuten zu helfen und sie dazu zu führen, dass ihren Träumen endlich die Flügel wachsen, die sie schon lange in sich tragen.“
„Ich glaub ich weiß langsam, wie ich das anstellen könnte…“ Und wieder schossen mir tausende von Gedanken durch den Kopf. Warum fliege ich nicht einfach los? Welche Zweifel halten mich noch am Boden fest? Wie kann ich sie abwerfen? Was sind meine Ziele? Wie kann ich sie erreichen? Ok, ein Mittel dafür wusste ich nun! Ich musste meinen Träumen endlich ihre Flügel wachsen lassen… Aber wie?
„Indem du deine Fragen klärst. Und einfach immer wieder hingehst, die Augen schließt und deine Träume wahr werden lässt. Schreib dir alles auf. Ganz besonders deine Gefühle beim Träumen und du wirst merken, mit der Zeit wirst du immer höher springen und dann endlich befreit fliegen.“ Mit diesen Worten verschwand die kleine Fee und ich war wieder allein. Doch war ich dies wirklich? Umgaben mich nicht Tag täglich meine Träume und Wünsche und warteten darauf in Erfüllung zu gehen?
Ich sollte mich nicht weiter von Rückschlägen und kleinen Steinen entmutigen lassen, sondern meinen Weg dann erst recht weiter gehen!
Und tief in mir wusste ich:

Träume können die Zukunft verändern. Doch erst wenn man die Augen öffnet, kann man sie verwirklichen.
Den Träumen müssen Flügel wachsen, damit sie der Sonne entgegen streben. Zweifel müssen zurück gelassen werden, erst dann können die Träume sich entfalten.

„Fliege hoch, fliege frei! lass deine Träume dich leiten und dich in eine glückliche Zukunft führen.“, flüsterte die Stimme der Fee aus dem Nichts und zum Abschied zauberte sie mir einen kleinen blauen Stein auf meinen Block.
„Trage ihn stets bei dir und halte an deinen Traumen fest!“
Ich musste lächeln und konnte befreit aufatmen.
Meine Träume werden wahr und ich werde meine Ziele erreichen.

(18. September 2007)

Hmpf …

Schon wieder ein Tag, an dem ich meine Ziele nicht erreicht habe. Swt! Zum einen wollte ich endlich das Rollenspiel zusammenfassen. Natürlich nicht geschafft :/ Dann wollte ich lernen. Wie viel habe ich da geschafft? Nichts! Omg! so schaffe ich das nie! Fragen wir mal anders herum. Was habe ich denn geschafft?
Zum einen habe ich endlich den Bastelschrank sortiert und eingeräumt. Hey! Endlich ist das Schlafzimmer ordentlicher! Naja ok. Und dann habe ich noch ziemlich viel gebügelt. Irghs! Aber muss ja sein. Dann noch etwas zuvie Ragnarok. Und ansonsten? Sonst hab’ ich nichts geschafft außer blöd rumzusitzen?
Hmpf. Immerhin einen weiteren Blog eintrag. Auch wenn ich diesen erst morgen online stellen Werde. Immerhin, tippen brauch ich diesen nicht mehr;) Wie das? Tja ;) es gibt da so eine nette Erfindung^^ Juhu! Geburtstag haben hat was feines. Dank Mami hab ich nun nur noch halb so viel Arbeit und ich brauche keinen Laptop dafür. Es gibt nämlich so ein Pad mit Stift, die meine Handschrift aufnehmen und dann in Textform am PC umwandeln. Juhu! Nun werde ich es schaffen!

Gute Nacht euch, bis bald * knuffel *

Eluin

(Ich sollte wirklich auf karriertem Papier schreiben^^ Da hatte der mehr Worte richtig erkannt. Auf den Linien musste ich irgendwie mehr nachkorrigieren^^)

« Ältere Einträge