Romanprojekt

Endlich habe ich mich dazu durchgerungen, ein Romanprojekt auszuwählen und es komplett zu Ende zu schreiben, ehe ich ein neues Beginne. Falls sich doch mal ein neues dazwischen mogeln sollte, notiere ich die Ideen, und widme mich dann wieder meinem aktuellen Projekt. Hierbei handelt es sich um einen Fantasyroman, der auf dem Planeten Seraan spielt.


Schreibstatus

Mal mehr mal weniger am Schreiben. Da ich momentan täglich 4h mit dem Zug unterwegs bin, nutze ich häufig die Zeit um zu überarbeiten, bzw. weiter zu schreiben. Noch geht es aber nicht so schnell voran, wie ich es gerne hätte.


Das Projekt

Arbeitstitel: Die Piraten von Maera und Meara oder Die Inseln der Träume

Genre: Fantasy

Begonnen: 1. November 2007

Einteilung: 1. Teil – Kindheitsgeschichte des Hauptcharakters; 2. Teil – Abenteuer als junge Erwachsene

Kapitel: geplant: ~25-30; verfasst: 14

aktuelle Seitenzahl: 162 Normseiten


Inhalt

Vedis ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, doch dann erfährt sie von der obersten Sternendeuterin, dass sie ihre Nachfolgerin werden soll. Gleichzeitig erhält sie aber auch die Aufgabe ihren Träumen zu folgen. Um dies zu erreichen „flieht“ sie schließlich aus dem Tempel und begiebt sich in das Abenteuer ihrer Träume


1. Kapitel: Die Strudel der Zeit

Vedis hatte die Augen geschlossen. Ruhig atmete sie ein und aus und lauschte der Brandung, die unter ihr an die Klippen donnerte. Vereinzelte Wassertropfen trug der Wind zu ihr hinauf und benetzte ihr Gesicht. Die Luft legte ihren salzigen Schleier auf das Mädchen.

Vedis öffnete die Augen. Das Meer lag blau und wild unter ihr und die Sonne tunkte es am Horizont in einen rötlichen Schimmer. Wie ein Feuerball hing sie am Himmel. Bald würde sie untergehen und Mond und Sternen ihren Platz überlassen.

Vedis seufzte. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als Tag ein, Tag aus das Meer und die untergehende Sonne beobachten zu können.

„Folge deinen Träumen, Menschenkind.“, flüsterte ihr eine Stimme ins Ohr.

Vedis drehte sich um, konnte aber niemanden entdecken.

„Wer bist du?“

„Ich bin der Wind.“ Wie zur Bestätigung rauschte eine Böe durch ihre Haare und ließ die goldenen Locken tanzen.

„Ach Wind, wie soll ich meinen Träumen folgen, wenn ich sie nicht kenne?“ Vedis ließ ihren Kopf hängen.

„Breite deine Schwingen aus und finde sie. Folge ihnen bis zu den Strudeln der Zeit.“ Der Wind stupste das Mädchen an und hob sie ein Stück in die Höhe.

Vedis drehte sich im Kreis und kicherte. „Fliegen! Ich kann fliegen!“

„Ja, mein Kind. Und nun“, der Wind riss Vedis in die Höhe. „Suche deine Träume!“